Completely verwirrt.
Eigentlich war ja alles geklärt. Wirklich verändert hatte das in unserem Umgang allerdings nur, daß er mich zu Begrüßung und Abschied nicht mehr auf den Mund sondern nur auf die Wange küsste und keine Anstalten mehr machte, wieder hier zu übernachten.
Ich hatte ihm gesagt, daß wir nicht so zusammenleben können, wie er sich das vorstellt. Ich nicht. Das ich mich nicht "für das Kind zusammenreissen" will. Die nächsten 18 Jahre. Das ich mich nach und nach immer mehr zurückgezogen hatte in der Schwangerschaft, weil ich mir so allein gelassen vorkam. Auch - oder besonders - gefühlsmäßig. Das es zwar ehrenvoll von ihm sei, ich mir aber kein Leben an seine Seite vorstellen könnte, nur des Kindes wegen.
Ich hatte das alles schon einmal erlebt. Mit Ex damals. Und genauso fühlte ich mich wieder. In einer Beziehung gefangen wo es eigentlich nichts mehr zu retten gab. Nur nicht aufgeben. Als ich das am Ende erkannte und mich endlich trennte, ging es mir irgendwann besser.
Was aus mir geworden war und wie sehr Ex mein ohnehin schon geringes Selbstbewusstsein systematisch zerstört hatte, das wurde mir auch erst später bewusst.
All das spürte ich jetzt wieder. Einen Mann, der mich nicht anfassen mochte und überall lieber war als bei mir. Und obwohl ich nach aussen auch erkannte, daß es auch an ihm lag, suchte ich wieder mal die fehler bei mir. Weil ich ja zugegebenermaßen nicht die einfachste bin.
Ich versuchte, das Hausmütterchen zu sein, wie er es aus vorherigen Beziehungen kannte. Kochte noch abends extra, wo er sich dann fadenscheinig entschuldigte. Ich kaufte schöne Unterwäsche, die er nie zu Gesicht bekam, weil er nach dem email-checken wieder ging. Was ich auch tat, er zog sich mehr zurück. Und ich verkroch mich mal wieder im Schneckenhaus.
Nach aussen das Traumpaar. Glücklich in freudiger Erwartung des Babys. Innerlich wusste ich schon, daß da wieder etwas komplett beschissen läuft, wollte nur mal wieder die Konsequenzen nicht aussprechen. Bis Muttertag alles überkochte und von dem in den letzten Jahren mühsam aufgebauten "ich" nur noch ein kleines, heulendes Elend übrig blieb. Und dann beendete ich das, weil ich nicht mehr die Kraft hatte, das Theater aufrecht zu erhalten.
Wie gesagt, im Umgang hatte sich nicht viel verändert.
Und kein böses Wort. Was ich nicht erwartet hatte. Er blieb einfach. Im Hintergrund, ja, aber er blieb.
Und so wuchs der Respekt wieder. Also bei mir. Vor ihm. Weil ich ihn nicht mehr lieben musste. Es wurde mir wieder bewusst, was ich an ihm so schätzte, lange bevor wir uns die Paarrolle gedrängt hatten. Damals, als ich ihn nur kannte.
Das letzte Wochenende war dann einfach...stimmig. Zuerst begann es mit einer Familienfeier seiner Seite, wo das Baby ich natürlich anwesend sein musste. Aber das ging OK, da meine Eltern auch eingeladen waren und ich so nicht ganz so allein war.
Dann war noch MoGo, wo wir zusammen mit ein paar anderen hinfuhren. Alles Rennzicken und ein Roller, warauf ich natürlich von einigen eigentlich meiner (zukünftigen Ex-)Truppe recht blöd angesehen wurde. Bei einer Musterung der Maschinen neben meiner und anschließendem Nicht-Grüßens, dachte ich mir nur, daß ich bei denen, mit den ich fuhr, wohl deutlich besser aufgehoben bin und fuhr weiterhin konsequent neben dem Roller! *trotz*
Als wir beiden anschließend nach Hause fuhren bemerkte ich mal wieder, was wir für ein lustiges Paar abgeben. Ich auf der fetten Alt-Herren-Maschine, in Jeans und Lederjache und er auf dem bunten Rennmoped mit dem Anzug. Als ich ihm sagte, er solle vorfahren, tat er das an einer Stelle, worauf ich gefasst war und auch schon Gas zum Überholen gab - allerdings kam es mir eher so vor, als würde ich stehen, so zersägte er mich...
Naja, auf jeden Fall änderte sich irgendetwas im Umgang/ den Gefühlen, was auch immer.
Als er dann am Sonntag Abed ging, habe ich ihm irgendwie den Mund, nicht die Wange wie sonst, entgegengestreckt. Keine Ahnung, das ging alles so schnell und ohne Nachdenken.
Seit dem ist das dann auch irgendwie wieder alles anders. Gestern blieb er dann auch über Nacht, was auch Ok war. Passiert ist auch rein gar nichts, aber trotzdem. Oder vielleicht auch gerade deshalb. Wer weiß das schon so genau?
Auf jeden Fall hatte ich mich heute auch tierisch darauf gefreut, daß er abends mehr Zeit hat und wohl auch wieder hier übernachten wird. Was er auch tat. Legte sich ins Bett, machte die Augen zu - und schnarchte! Wobei ich ja von Haus aus schon agressiv werde! Und ich war so enttäuscht. Aber gesagt hatte ich ja auch nichts, wie sollte er das wissen? Und er ebenfalls nicht. Und ich kam mir so blöd vor. Mal ja, mal nein, dann doch wieder ja... Nur zu gern würd ich es auf die verdammten Hormone schieben, wärend und nach der Schwangerschaft. Und ja, das wird mitgespielt haben, keine Frage, aber nicht nur.
Ich bin mir z.Zt. selbst nicht sicher, was genau ich will. Wenn ich jetzt ja sage und es eben wieder einen Schritt weiter geht, dann sollte ich mir aber sicher sein. Um seinetwillen zumindest. Obwohl ich nicht mal weiß, wie sicher er ist. Was für ein Kindergarten. Ich hatte gedacht, wenn die Pubertät erst einmal überstanden ist, hat man so was nicht mehr.
Und nun liegt er dort, in meinem Bett. Schnarchend. So laut schnarchend, daß ich es hier höre. Trotz geschlosseneer Türen und Musik. Will ich das? So für immer? Um das Schnarchen geht es ja gar nicht. Das steht quasi stellvertretend für alles, womit ich nicht so wirklich umgehen kann. Mein gewohntes Leben aufgeben. Das meine Wohnung nicht mehr meine sein wird. Und so wird es dann ja zwangsläufig werden. Meine Rückzugsmöglichkeiten aufgeben. ich weiß nicht, ob ich dazu bereit bin. Noch dazu mit jemanden, den ich ja noch nicht wirklich kenne. Und der, noch viel schlimmer, noch nichts wirklich von mir kennt. Nur das Bild, was ich nach außen gebe. Ich aber ja nicht bin. Der noch weniger zu reden bereit ist, als ich schon.
Den Beitrag hatte ich gestern mittag angefangen. Und nach jeder Unterbrechung war es wieder etwas Neues.
Als das Baby wach wurde, bin ich wieder rübergegangen. Er wurde natürlich auch wach und es war wieder anders. Hat sich entschuldigt, daß er wohl mal wieder so laut geschnarcht hatte. Er hätte gar nicht einschlafen wollen. Nicht gestern.
Und irgendwie kam es dann doch noch dazu. Den gefürchteten Schritt weiter zu gehen. Aber es fühlte sich gut an. So richtig. Doch ich denke ja.
Ich hatte ihm gesagt, daß wir nicht so zusammenleben können, wie er sich das vorstellt. Ich nicht. Das ich mich nicht "für das Kind zusammenreissen" will. Die nächsten 18 Jahre. Das ich mich nach und nach immer mehr zurückgezogen hatte in der Schwangerschaft, weil ich mir so allein gelassen vorkam. Auch - oder besonders - gefühlsmäßig. Das es zwar ehrenvoll von ihm sei, ich mir aber kein Leben an seine Seite vorstellen könnte, nur des Kindes wegen.
Ich hatte das alles schon einmal erlebt. Mit Ex damals. Und genauso fühlte ich mich wieder. In einer Beziehung gefangen wo es eigentlich nichts mehr zu retten gab. Nur nicht aufgeben. Als ich das am Ende erkannte und mich endlich trennte, ging es mir irgendwann besser.
Was aus mir geworden war und wie sehr Ex mein ohnehin schon geringes Selbstbewusstsein systematisch zerstört hatte, das wurde mir auch erst später bewusst.
All das spürte ich jetzt wieder. Einen Mann, der mich nicht anfassen mochte und überall lieber war als bei mir. Und obwohl ich nach aussen auch erkannte, daß es auch an ihm lag, suchte ich wieder mal die fehler bei mir. Weil ich ja zugegebenermaßen nicht die einfachste bin.
Ich versuchte, das Hausmütterchen zu sein, wie er es aus vorherigen Beziehungen kannte. Kochte noch abends extra, wo er sich dann fadenscheinig entschuldigte. Ich kaufte schöne Unterwäsche, die er nie zu Gesicht bekam, weil er nach dem email-checken wieder ging. Was ich auch tat, er zog sich mehr zurück. Und ich verkroch mich mal wieder im Schneckenhaus.
Nach aussen das Traumpaar. Glücklich in freudiger Erwartung des Babys. Innerlich wusste ich schon, daß da wieder etwas komplett beschissen läuft, wollte nur mal wieder die Konsequenzen nicht aussprechen. Bis Muttertag alles überkochte und von dem in den letzten Jahren mühsam aufgebauten "ich" nur noch ein kleines, heulendes Elend übrig blieb. Und dann beendete ich das, weil ich nicht mehr die Kraft hatte, das Theater aufrecht zu erhalten.
Wie gesagt, im Umgang hatte sich nicht viel verändert.
Und kein böses Wort. Was ich nicht erwartet hatte. Er blieb einfach. Im Hintergrund, ja, aber er blieb.
Und so wuchs der Respekt wieder. Also bei mir. Vor ihm. Weil ich ihn nicht mehr lieben musste. Es wurde mir wieder bewusst, was ich an ihm so schätzte, lange bevor wir uns die Paarrolle gedrängt hatten. Damals, als ich ihn nur kannte.
Das letzte Wochenende war dann einfach...stimmig. Zuerst begann es mit einer Familienfeier seiner Seite, wo
Dann war noch MoGo, wo wir zusammen mit ein paar anderen hinfuhren. Alles Rennzicken und ein Roller, warauf ich natürlich von einigen eigentlich meiner (zukünftigen Ex-)Truppe recht blöd angesehen wurde. Bei einer Musterung der Maschinen neben meiner und anschließendem Nicht-Grüßens, dachte ich mir nur, daß ich bei denen, mit den ich fuhr, wohl deutlich besser aufgehoben bin und fuhr weiterhin konsequent neben dem Roller! *trotz*
Als wir beiden anschließend nach Hause fuhren bemerkte ich mal wieder, was wir für ein lustiges Paar abgeben. Ich auf der fetten Alt-Herren-Maschine, in Jeans und Lederjache und er auf dem bunten Rennmoped mit dem Anzug. Als ich ihm sagte, er solle vorfahren, tat er das an einer Stelle, worauf ich gefasst war und auch schon Gas zum Überholen gab - allerdings kam es mir eher so vor, als würde ich stehen, so zersägte er mich...
Naja, auf jeden Fall änderte sich irgendetwas im Umgang/ den Gefühlen, was auch immer.
Als er dann am Sonntag Abed ging, habe ich ihm irgendwie den Mund, nicht die Wange wie sonst, entgegengestreckt. Keine Ahnung, das ging alles so schnell und ohne Nachdenken.
Seit dem ist das dann auch irgendwie wieder alles anders. Gestern blieb er dann auch über Nacht, was auch Ok war. Passiert ist auch rein gar nichts, aber trotzdem. Oder vielleicht auch gerade deshalb. Wer weiß das schon so genau?
Auf jeden Fall hatte ich mich heute auch tierisch darauf gefreut, daß er abends mehr Zeit hat und wohl auch wieder hier übernachten wird. Was er auch tat. Legte sich ins Bett, machte die Augen zu - und schnarchte! Wobei ich ja von Haus aus schon agressiv werde! Und ich war so enttäuscht. Aber gesagt hatte ich ja auch nichts, wie sollte er das wissen? Und er ebenfalls nicht. Und ich kam mir so blöd vor. Mal ja, mal nein, dann doch wieder ja... Nur zu gern würd ich es auf die verdammten Hormone schieben, wärend und nach der Schwangerschaft. Und ja, das wird mitgespielt haben, keine Frage, aber nicht nur.
Ich bin mir z.Zt. selbst nicht sicher, was genau ich will. Wenn ich jetzt ja sage und es eben wieder einen Schritt weiter geht, dann sollte ich mir aber sicher sein. Um seinetwillen zumindest. Obwohl ich nicht mal weiß, wie sicher er ist. Was für ein Kindergarten. Ich hatte gedacht, wenn die Pubertät erst einmal überstanden ist, hat man so was nicht mehr.
Und nun liegt er dort, in meinem Bett. Schnarchend. So laut schnarchend, daß ich es hier höre. Trotz geschlosseneer Türen und Musik. Will ich das? So für immer? Um das Schnarchen geht es ja gar nicht. Das steht quasi stellvertretend für alles, womit ich nicht so wirklich umgehen kann. Mein gewohntes Leben aufgeben. Das meine Wohnung nicht mehr meine sein wird. Und so wird es dann ja zwangsläufig werden. Meine Rückzugsmöglichkeiten aufgeben. ich weiß nicht, ob ich dazu bereit bin. Noch dazu mit jemanden, den ich ja noch nicht wirklich kenne. Und der, noch viel schlimmer, noch nichts wirklich von mir kennt. Nur das Bild, was ich nach außen gebe. Ich aber ja nicht bin. Der noch weniger zu reden bereit ist, als ich schon.
Den Beitrag hatte ich gestern mittag angefangen. Und nach jeder Unterbrechung war es wieder etwas Neues.
Als das Baby wach wurde, bin ich wieder rübergegangen. Er wurde natürlich auch wach und es war wieder anders. Hat sich entschuldigt, daß er wohl mal wieder so laut geschnarcht hatte. Er hätte gar nicht einschlafen wollen. Nicht gestern.
Und irgendwie kam es dann doch noch dazu. Den gefürchteten Schritt weiter zu gehen. Aber es fühlte sich gut an. So richtig. Doch ich denke ja.
Mondelfchen - 27. Mai, 23:23
10 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
herold - 28. Mai, 11:16
und wenn Sie ab jetzt Ihre gefühle statt den bloglesern Ihrem partner mitteilen, gibts diesmal vielleicht sogar ein happy end.
Paulaline - 28. Mai, 17:00
:-)
Recht haben Sie! Nur wirklich einfach ist´s nicht.
Recht haben Sie! Nur wirklich einfach ist´s nicht.
kittykoma - 28. Mai, 11:22
ich lese hier und da mit. der mann mag seine ecken und kanten haben. vielleicht ist er auch überfordert vom plötzlichen vatersein - wer wäre das nicht. es gibt keinerlei konventionen mehr für beziehungen. früher wurde geheiratet und das hatte eine form, in die man sich einzupassen hatte, auch wenn es beulen, quetschungen und blaue flecke gab. jetzt versuchen menschen jeden tag, den pudding an die wand zu nageln.
daß er an so einem abend einschläft, kann auch bedeuten, daß einfach ein riesenlast von ihm abgefallen ist, daß er sich entspannt hat und sich wohlfühlte. sieh es mal so.
er will, wenn er auch nicht weiß, wie. und du willst auch, auch wenn du nicht weiß, wie und dich immer wieder die alten leichen aus dem keller anspringen.
ich würde mir an deiner stelle professionellen rat holen. für eine heizung, die rumspinnt, holt man schließlich auch einen fachmann und schraubt nicht selbst.
daß er an so einem abend einschläft, kann auch bedeuten, daß einfach ein riesenlast von ihm abgefallen ist, daß er sich entspannt hat und sich wohlfühlte. sieh es mal so.
er will, wenn er auch nicht weiß, wie. und du willst auch, auch wenn du nicht weiß, wie und dich immer wieder die alten leichen aus dem keller anspringen.
ich würde mir an deiner stelle professionellen rat holen. für eine heizung, die rumspinnt, holt man schließlich auch einen fachmann und schraubt nicht selbst.
Paulaline - 28. Mai, 17:06
Jaaaa....
Ich habe ja schon einen ganzen Teil mit solch Hilfe geschafft. Sonst wär ich heut auch lange nicht da, wo ich bin.
Ich denk mir halt immer, ich bin nun langsam alt genug, mein Leben auch mal allein auf die Reihe zu bekommen. Wenn es nicht mehr geht, erkenne ich das ja mittlerweile schon (auch gern mal etwas spät), und versuche, etwas zu ändern.
Ich bin mir ja bewusst, daß ein großer Teil an mir liegt. Mein Problem ist halt, dass die "leichen" leider immer noch mal springen. So oft ich sie auch versuche zu beerdigen. Aber wenigstens bestimmen sie jetzt nicht mehr durchgehend mein Leben.
Ich habe ja schon einen ganzen Teil mit solch Hilfe geschafft. Sonst wär ich heut auch lange nicht da, wo ich bin.
Ich denk mir halt immer, ich bin nun langsam alt genug, mein Leben auch mal allein auf die Reihe zu bekommen. Wenn es nicht mehr geht, erkenne ich das ja mittlerweile schon (auch gern mal etwas spät), und versuche, etwas zu ändern.
Ich bin mir ja bewusst, daß ein großer Teil an mir liegt. Mein Problem ist halt, dass die "leichen" leider immer noch mal springen. So oft ich sie auch versuche zu beerdigen. Aber wenigstens bestimmen sie jetzt nicht mehr durchgehend mein Leben.
acqua - 28. Mai, 19:27
Das klingt schön und warm. Vor allem der letzte Abschnitt. Ich freue mich.
Meine Gedanken dazu: Wer sagt, was zwangsläufig wie werden muss? Es gibt doch zum Beispiel auch Paare, die nicht zusammen in einer Wohnung leben. Auch solche mit Kindern.
Meine Gedanken dazu: Wer sagt, was zwangsläufig wie werden muss? Es gibt doch zum Beispiel auch Paare, die nicht zusammen in einer Wohnung leben. Auch solche mit Kindern.
Paulaline - 29. Mai, 12:46
Ja, aber ich fürchte, das ist nichts für ihn. er ist mehr der ganz-oder-gar-nicht-typ. ich hätte da nichts gegen. und so schnell wird er auch nicht bei mir einziehen.
Hallow - 29. Mai, 08:10
Ich versuche mich schon seit ein paar Wochen in Ona's Lage zu versetzen.
Mich wundert wie gelassen er den Druck wegsteckt den sein Umfeld wohl um ihn herum so aufbaut.
Warum möchtest Du Euch beide eigentlich so, verzeih, zwanghaft in die Vater Mutter Paar Rolle zwängen?
So wie ich Dich einschätze, bist Du das genaue Gegenteil. Auch wenn Euer dörfliches Umfeld das erwartet.
Ich möchte auch noch etwas beschreiben was ich erlebte als ich Vater wurde. Aus meiner Frau, hübsch, begehrenswert, sexy, wurde eine Mutter.
Sehr verwirrend, am Anfang.
Mir blieb die Geburt erspart, sonst wäre die Verwirrung noch größer gewesen, oder ich hätte sie wohl nie wieder angefasst.
Ich möcht Dir gerne eine ganze Kiste Lockerheit schenken.
Mach mal langsam. Geniesse die Zeit mit Deiner Lütten. Ist schnell genug vorbei. 18 Jahre sind kürzer als man denkt.
Lg Hallow
PS: Wenn ein Mann schnarcht heisst das er fühlt sich da wo er ist wohl und kann entspannen. Werte es doch mal so. Mir passiert es auch ab und an wenn ich falsch liege oder verschnupft bin.
PPS: Wie gehts eigentlich dem Zwerg?
Mich wundert wie gelassen er den Druck wegsteckt den sein Umfeld wohl um ihn herum so aufbaut.
Warum möchtest Du Euch beide eigentlich so, verzeih, zwanghaft in die Vater Mutter Paar Rolle zwängen?
So wie ich Dich einschätze, bist Du das genaue Gegenteil. Auch wenn Euer dörfliches Umfeld das erwartet.
Ich möchte auch noch etwas beschreiben was ich erlebte als ich Vater wurde. Aus meiner Frau, hübsch, begehrenswert, sexy, wurde eine Mutter.
Sehr verwirrend, am Anfang.
Mir blieb die Geburt erspart, sonst wäre die Verwirrung noch größer gewesen, oder ich hätte sie wohl nie wieder angefasst.
Ich möcht Dir gerne eine ganze Kiste Lockerheit schenken.
Mach mal langsam. Geniesse die Zeit mit Deiner Lütten. Ist schnell genug vorbei. 18 Jahre sind kürzer als man denkt.
Lg Hallow
PS: Wenn ein Mann schnarcht heisst das er fühlt sich da wo er ist wohl und kann entspannen. Werte es doch mal so. Mir passiert es auch ab und an wenn ich falsch liege oder verschnupft bin.
PPS: Wie gehts eigentlich dem Zwerg?
Paulaline - 29. Mai, 12:45
Gelassen ist nun das genaue Gegenteil, von dem, was er ist...
Ich muss uns nicht in der Rolle sehen. Ganz bestimmt nicht! Das aus uns jetzt wieder ein Paar wurde (wenn es denn so ist), lag hatte auch mit der Lütten nichts zu tun. Denn die hat so oder so ihren Vater. Ob ich nun mit ihm zusammen bin, oder nicht.
Ich persönlich kann auch gut damit leben, wenn es erst einmal nichts festes ist. Nur denke ich, wird das für ihn halt absolut gar ichts sein. Komisch genug, denn "früher" war er schon der unverbindliche Typ und hat seine Freundinnen alle entsorgt, wenn es fester wurde. *g* deshalb war er ja so optimal für mich, weil es eben nichts festes werden würde. Bis ich mich dummerweise schwängern ließ und auf einmalmutierte änderte er sich dann.
zwerg ist super und kommt von uns allem wohl mit am besten damit um. auch wenn es etwas arbeitet in ihm, was durch träume rauskommt.
er iststolzer großer bruder und verhält sich wirklich toll. allerdings habe ich ja auch das Glück, daß viele Menschen die Lütte mal nehmen, so daß ich weiterhin noch immer mal etwas mit ihm allein achen kann, damit er nicht unter geht.
Ich muss uns nicht in der Rolle sehen. Ganz bestimmt nicht! Das aus uns jetzt wieder ein Paar wurde (wenn es denn so ist), lag hatte auch mit der Lütten nichts zu tun. Denn die hat so oder so ihren Vater. Ob ich nun mit ihm zusammen bin, oder nicht.
Ich persönlich kann auch gut damit leben, wenn es erst einmal nichts festes ist. Nur denke ich, wird das für ihn halt absolut gar ichts sein. Komisch genug, denn "früher" war er schon der unverbindliche Typ und hat seine Freundinnen alle entsorgt, wenn es fester wurde. *g* deshalb war er ja so optimal für mich, weil es eben nichts festes werden würde. Bis ich mich dummerweise schwängern ließ und auf einmal
zwerg ist super und kommt von uns allem wohl mit am besten damit um. auch wenn es etwas arbeitet in ihm, was durch träume rauskommt.
er iststolzer großer bruder und verhält sich wirklich toll. allerdings habe ich ja auch das Glück, daß viele Menschen die Lütte mal nehmen, so daß ich weiterhin noch immer mal etwas mit ihm allein achen kann, damit er nicht unter geht.
Erin (Gast) - 30. Mai, 01:42
Wenn man das so liest, macht es einem schon ein bisschen Angst. Plötzlich frag ich mich obs bei uns auch so werden wird, irgendwann. Und das will man natürlich nicht. klar, es soll bitte immer schön die Sonne scheinen.
Aber am Ende des Textes.. da wird einem wirklich wieder warm. Unsicherheit, hin und her, und dann einfach der Mut, es nochmal zu versuchen Ich finde das wirklich sehr mutig. Ich bin im weglaufen besser... Viel viel Glück wünsche ich! :)
Aber am Ende des Textes.. da wird einem wirklich wieder warm. Unsicherheit, hin und her, und dann einfach der Mut, es nochmal zu versuchen Ich finde das wirklich sehr mutig. Ich bin im weglaufen besser... Viel viel Glück wünsche ich! :)
Paulaline - 2. Jun, 12:44
Zur Vorgeschichte vielleicht, wir kannten uns nur, waren nicht zusammen. Beim "ersten Mal" haben wir (wie auch immer?!?) direkt einen Volltreffer gelandet und haben so versucht etwas aufzubauen.
Ich denke, in "normalen Beziehungen" läuft das meiste anders als bei uns beiden. ;-)
Ich denke, in "normalen Beziehungen" läuft das meiste anders als bei uns beiden. ;-)

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