Die verkorksten Kinder
Über den einen habe ich hier schon mehrfach berichtet. Er liegt mir besonders am Herzen, da er ein Teil meiner Familie ist.
Der andere ist der Stiefsohn einer Freundin, allerdings schon 18 Jahre.
Der dritte Sohn einer ganz, ganz lieben Freundin. Er ist 16 Jahre alt.
Gemeinsam habe sie nur, daß sie langsam aber sicher kriminell werden , bzw es anscheinend schon sind.
Nur hat das jetzt nichts mehr mit "harmlosen" Fahrraddiebstählen zu tun sondern geht in Raubüberfall über. Bei einem spielen wohl auch Drogen noch eine Rolle.
In allen drei Fällen sehe ich die Eltern (mehr oder weniger) kämpfen.
Meine Freundin ist auf dem besten Wege, daran zu zerbrechen.
Ich würde sagen, diesen Kindern hat die Welt offengestanden.
Nun sind sie auf direktem Wege in den Knast.
Ich sehe so viele Menschen grübeln und verzweifeln ob der Kinder.
Und bekomme Angst um meinen.
Der andere ist der Stiefsohn einer Freundin, allerdings schon 18 Jahre.
Der dritte Sohn einer ganz, ganz lieben Freundin. Er ist 16 Jahre alt.
Gemeinsam habe sie nur, daß sie langsam aber sicher kriminell werden , bzw es anscheinend schon sind.
Nur hat das jetzt nichts mehr mit "harmlosen" Fahrraddiebstählen zu tun sondern geht in Raubüberfall über. Bei einem spielen wohl auch Drogen noch eine Rolle.
In allen drei Fällen sehe ich die Eltern (mehr oder weniger) kämpfen.
Meine Freundin ist auf dem besten Wege, daran zu zerbrechen.
Ich würde sagen, diesen Kindern hat die Welt offengestanden.
Nun sind sie auf direktem Wege in den Knast.
Ich sehe so viele Menschen grübeln und verzweifeln ob der Kinder.
Und bekomme Angst um meinen.
Mondelfchen - 30. Okt, 11:56
17 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
hexamore - 30. Okt, 19:51
sowas macht schon richtig nachdenklich! ich frage mich, ob man sowas als eltern trotzdem nicht 'steuern' kann? falsche freunde? falscher ort und falscher zeitpunkt? i don't know...
creature - 30. Okt, 19:54
ich will ja jetzt nicht wieder auf die medien schimpfen, aber was da an lebensentwürfen vorgestellt wird und dann zu sehen wo du stehst kann für einen jugendlichen bitter sein!
hexamore - 30. Okt, 20:08
ja - die medien sind aber nur eine seite, wie ich finde. wenn das elternhaus einen sicheren rückhalt bietet (und dies ist ja heutzutage scheinbar ein fremdwort) - behaupte ich einfach mal - ist die chance geringer, dass ein kind so abdriftet. auch hier eine gratwanderung von loslassen und eigene erfahrungen machen lassen und trotzdem gewisse grenzen und regeln einhalten lassen.
Mondelfchen - 31. Okt, 08:17
ich denke schon, daß man ganz erheblich dazusteuern kann.
Nur braucht es dafür eben auch eine menge Zeit.
Ich bin bestimmt keine Frauen-an-den-Herd-Verfechterin, aber früher hatten die Frauen eine Menge mehr Zeit für Kinder.
Heute komme ich gegen 16.00 Uhr (genervt vom Job) nach Hause. Muss den Hund und das Kind bewegen, den Haushalt, die ganze Wäsche und eben gelegentlich (im Sommer ca 3-4X die Woche) direkt nach der Arbeit zum anderen Job, wo ich dann um 23 Uhr tot nach Hause komme. Wieviel Zeit ich also habe, um meinen Sohn auf den rechten Weg zu bringen...
Ja, Sorge macht mir das schon.
Nun biete ich meinem Sohn Grenzen. Und ich denke, das ist ganz, ganz wichtig.
Er ist zwar recht selbstständig für sein Alter, und darf vielleicht mehr als andere, aber alles im Rahmen.
Dafür halte ich ihn mit dem Fernsehen kurz.
Ist das ein Weg? Ich weiß es nicht, kann nur hoffen.
Nur braucht es dafür eben auch eine menge Zeit.
Ich bin bestimmt keine Frauen-an-den-Herd-Verfechterin, aber früher hatten die Frauen eine Menge mehr Zeit für Kinder.
Heute komme ich gegen 16.00 Uhr (genervt vom Job) nach Hause. Muss den Hund und das Kind bewegen, den Haushalt, die ganze Wäsche und eben gelegentlich (im Sommer ca 3-4X die Woche) direkt nach der Arbeit zum anderen Job, wo ich dann um 23 Uhr tot nach Hause komme. Wieviel Zeit ich also habe, um meinen Sohn auf den rechten Weg zu bringen...
Ja, Sorge macht mir das schon.
Nun biete ich meinem Sohn Grenzen. Und ich denke, das ist ganz, ganz wichtig.
Er ist zwar recht selbstständig für sein Alter, und darf vielleicht mehr als andere, aber alles im Rahmen.
Dafür halte ich ihn mit dem Fernsehen kurz.
Ist das ein Weg? Ich weiß es nicht, kann nur hoffen.
hexamore - 31. Okt, 20:53
ja - es braucht zeit und geduld (nerven) ;-)
ich weiss, wie das bei dir läuft.... und stell dir vor, wenn dann noch die hausaufgaben dazukommen? manchmal wünschte ich mir, meine kids könnten in der schule (*höhö*) essen und aufgaben machen! so könnte ich völlig unbelastet vom arbeiten nach hause kommen und wenigstens dies gesorgt geben können... ich denke, ich wäre halb so gestresst. leider ist das in unserer supertollen schweiz scheinbar nicht machbar...!
grenzen setze ich meinen kids auch. auch wenn ich viel - und manchmal zu oft - mit mir reden lasse!! darum bin ich froh über unsere teamgespräche. die klären sehr viel und ich kann auch genau spüren, was am meisten beschäftigt!
ich kann auch nur hoffen - und versuchen, das beste (in meinen augen) mitzugeben!
ich weiss, wie das bei dir läuft.... und stell dir vor, wenn dann noch die hausaufgaben dazukommen? manchmal wünschte ich mir, meine kids könnten in der schule (*höhö*) essen und aufgaben machen! so könnte ich völlig unbelastet vom arbeiten nach hause kommen und wenigstens dies gesorgt geben können... ich denke, ich wäre halb so gestresst. leider ist das in unserer supertollen schweiz scheinbar nicht machbar...!
grenzen setze ich meinen kids auch. auch wenn ich viel - und manchmal zu oft - mit mir reden lasse!! darum bin ich froh über unsere teamgespräche. die klären sehr viel und ich kann auch genau spüren, was am meisten beschäftigt!
ich kann auch nur hoffen - und versuchen, das beste (in meinen augen) mitzugeben!
wvs - 1. Nov, 01:19
Kinder lernen ....
doch zunächst am Beispiel, von den Personen, die sie in ihrer unmittelbaren Umgebung erleben .... das setzt voraus, daß diese Personen auch Zeit mit den Kindern verbringen und sie nicht nur mit materiellen Gütern & der Glotze "abfertigen" und "ruhig stellen" ....
Sich um den Nachwuchs zu kümmern hat eine weit in die Zukunft reichende Wirkung ....
Ein außerordentlich wichtiger Aspekt ist Konsequenz, das heißt: Kalkulierbarkeit der Eltern - wo es heute "hüh" und morgen "hott" heißt wird nur Verwirrung gestiftet .... dann driften die Kinder dahin ab, wo es feste Regeln gibt - in 'street gangs', da ist es vermeintlich 'sicher', weil es eine feste Ordnung gibt ....
Sich um den Nachwuchs zu kümmern hat eine weit in die Zukunft reichende Wirkung ....
Ein außerordentlich wichtiger Aspekt ist Konsequenz, das heißt: Kalkulierbarkeit der Eltern - wo es heute "hüh" und morgen "hott" heißt wird nur Verwirrung gestiftet .... dann driften die Kinder dahin ab, wo es feste Regeln gibt - in 'street gangs', da ist es vermeintlich 'sicher', weil es eine feste Ordnung gibt ....
Paulaline - 1. Nov, 07:46
@ Hexchen
das Du weißt, wie es bei mir zugeht ist klar.... *g*
ich glaube, manchmal nachgeben ist nicht schlimm - solange die kids eben ihre grenzen kennen.
und, was ich ganz toll finde, sind eure teamgespräche!
Wenn das nichts nutzt...
das Du weißt, wie es bei mir zugeht ist klar.... *g*
ich glaube, manchmal nachgeben ist nicht schlimm - solange die kids eben ihre grenzen kennen.
und, was ich ganz toll finde, sind eure teamgespräche!
Wenn das nichts nutzt...
Paulaline - 1. Nov, 07:48
@ wvs
Mit der Konsequenz gebe ich Dir Recht.
Das ist allerdings auch das, was ich mit "Grenzen" meinte,. Und die kann man nicht setzten, wenn man es nicht durchzieht.
Dieses kümmern ist eben das, was mir Sorge macht. Weil mir dazu einfach die Zeit fehlt!
Das ist allerdings auch das, was ich mit "Grenzen" meinte,. Und die kann man nicht setzten, wenn man es nicht durchzieht.
Dieses kümmern ist eben das, was mir Sorge macht. Weil mir dazu einfach die Zeit fehlt!
traumhanseat1 (anonym) - 30. Okt, 23:03
Die "großen Kinder" haben heutzutage zum Teil ein gemeinsames Problem: sie sind nicht ganz dicht. Ob man sie eltern- oder psychologenseitig, wenns schon mal so weit ist, auf den richtigen Weg bringen kann, weiß ich nicht, darüber wirds Erfahrungswerte geben, aber wenn nicht, ist vielleicht wirklich ein kräftiger Schuß vor den Latz gleich zu Anfang vonnöten. Raubüberfall - so ein paar Monate Knast, aber nicht in einem insularen behüteten Zimmerchen, sondern richtig, neben dem Flughafen in der großen Stadt, wo die sind, die es in ihrer "Karriere" schon weiter gebracht haben und ihren neuangekommenen Möchtegern-Kollegen tatkräftig zeigen, wie in"professionellen" Kreisen miteinander umgegangen wird, sind vielleicht der Anfang vom nachhaltigen Ende solcher Aktivitäten. Taxifahrer in W. überfallen, alte Frau beraubt, vielleicht waren das die von Dir geschilderten Kinder, das gabs noch nie und das brauchts auf der Insel auch nicht. Nicht daß man irgendwann noch das Auto abschließen muß. Ich hoffe, daß gegen diese Milchbubis mit aller Härte vorgegangen wird. Verhältnisse wie in Berlin oder Stuttgart brauchen wir nicht.
Aber mach Dir keine Gedanken über Deine Kinder. Bis die sich an Taxifahrer ranwagen könnten, mag dieser aktuelle Irrsinn der "großen Kinder" gewichen sein.
Aber mach Dir keine Gedanken über Deine Kinder. Bis die sich an Taxifahrer ranwagen könnten, mag dieser aktuelle Irrsinn der "großen Kinder" gewichen sein.
Mondelfchen - 31. Okt, 08:48
also der Taxifahrer geht sicher nicht auf deren Konto.
so weit sind wir glücklicherweise noch nicht
Die Omi hoffe ich auch nicht. Zumindest hoffe ich das sehr, sehr stark, weil ich mind. einem für soetwas das Fell über die Ohren ziehen würde!!!
Genau das ist das, was mich auch erschreckt.
So etwas gibt es bei uns nicht!
Hier ist die Gegend, wo die Haustüren und Autos noch offen stehen und man des Nachts allein nach Hause gehen kann. Hier ist man sicher!
Eigentlich, denn seit diesem Sommer ist es irgendwie alles anders. Und erschreckend nicht nur in Bezug auf die Kinder!
Es ist "gleichgültiger" geworden.
Früher, wennich irgendwo im Dorf Mist gebaut hatte, hat mich derjenige, der mich grad erwischte am Kragen gepackt, mit meist noch eine Ohrfeige gegeben und zu meinen Eltern geschliffen. Heute must Du aufpassen, daß die die Gören nicht zurückschlagen! So etwas hätte ich mich nie gewagt.
Respekt. Ich glaube, das ist der Schlüssel zu allem.
Respeckt vor Anderen, Älteren und dem Besitz von anderen.
Die Omi hoffe ich auch nicht. Zumindest hoffe ich das sehr, sehr stark, weil ich mind. einem für soetwas das Fell über die Ohren ziehen würde!!!
Genau das ist das, was mich auch erschreckt.
So etwas gibt es bei uns nicht!
Hier ist die Gegend, wo die Haustüren und Autos noch offen stehen und man des Nachts allein nach Hause gehen kann. Hier ist man sicher!
Eigentlich, denn seit diesem Sommer ist es irgendwie alles anders. Und erschreckend nicht nur in Bezug auf die Kinder!
Es ist "gleichgültiger" geworden.
Früher, wennich irgendwo im Dorf Mist gebaut hatte, hat mich derjenige, der mich grad erwischte am Kragen gepackt, mit meist noch eine Ohrfeige gegeben und zu meinen Eltern geschliffen. Heute must Du aufpassen, daß die die Gören nicht zurückschlagen! So etwas hätte ich mich nie gewagt.
Respekt. Ich glaube, das ist der Schlüssel zu allem.
Respeckt vor Anderen, Älteren und dem Besitz von anderen.
Parker - 31. Okt, 07:36
Ich habe auch Angst um meine... obwohl ich noch gar keine habe. Aber was ist, wenn.
Es geht soviel schief, kann das dann bei mir auch passieren? Kann ich genug Halt geben? Verdammter Kopf!
Es geht soviel schief, kann das dann bei mir auch passieren? Kann ich genug Halt geben? Verdammter Kopf!
Mondelfchen - 31. Okt, 08:49
Ja, ich kann das nachvollziehen.
goldfederchen - 31. Okt, 08:07
Ich kann ...
... Deine Ängste gut verstehen.
Das Bild, das in den Medien von den Jugendlichen "gezeichnet" wird, ist aber leider auch extrem einseitig. Es werden nur diejenigen gesehen und benannt, die sich nicht an die "gesellschaftlichen Spielregeln" halten, aus welchen Gründen auch immer. Aber halte mal die Augen offen, schau auf jene Jugendlichen, die Dir beim Einkaufen oder am Wochenende begegnen. Diejenigen, die fröhlich sind und offen, die lachen und sich unterhalten, achte mal bewusst auf jene, die eben sonst immer "nicht" auffallen. Davon gibt es so viel mehr.
Als mein jetzt 18-jähriger Sohn seine erste große Fete bei uns gefeiert hat, habe ich mir auch Gedanken gemacht. Als wir kurz nach Ende der Feier selber nach Hause kamen, war das Haus komplett aufgeräumt und sauber. Das hatten sie alle gemeinsam gemacht, ohne zu fragen, ohne große Worte. Das hat mir damals die Augen geöffnet und mich dazu gebracht, mal meine Einstellung zu den Jugendlichen zu überdenken.
Gib Deinen Kindern Halt und Geborgenheit, sei für sie da. So viele Ehepaare haben Kinder, weil man eben in einem gewissen Alter Kinder zu haben hat. Darum kümmern mögen sie sich nicht, das eigene Leben und Erleben ist wichtiger. Wenn Du Dich Deinen Kindern aber bewusst zuwendest - und ich bin mir sicher, dass Du das tust - dann seid Ihr auf dem richtigen Weg.
Ich drück Dich mal - Du schaffst das.
Das Bild, das in den Medien von den Jugendlichen "gezeichnet" wird, ist aber leider auch extrem einseitig. Es werden nur diejenigen gesehen und benannt, die sich nicht an die "gesellschaftlichen Spielregeln" halten, aus welchen Gründen auch immer. Aber halte mal die Augen offen, schau auf jene Jugendlichen, die Dir beim Einkaufen oder am Wochenende begegnen. Diejenigen, die fröhlich sind und offen, die lachen und sich unterhalten, achte mal bewusst auf jene, die eben sonst immer "nicht" auffallen. Davon gibt es so viel mehr.
Als mein jetzt 18-jähriger Sohn seine erste große Fete bei uns gefeiert hat, habe ich mir auch Gedanken gemacht. Als wir kurz nach Ende der Feier selber nach Hause kamen, war das Haus komplett aufgeräumt und sauber. Das hatten sie alle gemeinsam gemacht, ohne zu fragen, ohne große Worte. Das hat mir damals die Augen geöffnet und mich dazu gebracht, mal meine Einstellung zu den Jugendlichen zu überdenken.
Gib Deinen Kindern Halt und Geborgenheit, sei für sie da. So viele Ehepaare haben Kinder, weil man eben in einem gewissen Alter Kinder zu haben hat. Darum kümmern mögen sie sich nicht, das eigene Leben und Erleben ist wichtiger. Wenn Du Dich Deinen Kindern aber bewusst zuwendest - und ich bin mir sicher, dass Du das tust - dann seid Ihr auf dem richtigen Weg.
Ich drück Dich mal - Du schaffst das.
Parker - 31. Okt, 08:16
Du hast recht, man läuft oft selber mit Scheuklappen durch die Gegend und sieht nur das, was man sehen will. Und das schöne, was gut läuft und was es genauso gibt, wird ausgeblendet. Aber das "schlechte" drängt sich halt immer in den Vordergrund.
Mondelfchen - 31. Okt, 08:52
Das ist ein schöner Ansatz. Und sicher auch richtig.
Nur mehr sich in meinem Umfeld leider auch das Andere.
Früher passierte so etwas nur in Großstäden. Bei Kindern, die in diesen Hochhäusern ohne Grün aufgezogen wurden und wo die Eltern den ganzen Tag besoffen waren. (etwas überzogen). Aber nun kommt es zu uns. In unsere heile Welt.
Und das ist ganz schön erschreckend.
Nur mehr sich in meinem Umfeld leider auch das Andere.
Früher passierte so etwas nur in Großstäden. Bei Kindern, die in diesen Hochhäusern ohne Grün aufgezogen wurden und wo die Eltern den ganzen Tag besoffen waren. (etwas überzogen). Aber nun kommt es zu uns. In unsere heile Welt.
Und das ist ganz schön erschreckend.
goldfederchen - 31. Okt, 15:13
@Parker: es geht mir ja auch kaum anders. Ich habe jeden Tag mit Jugendlichen zu tun und wenn mich jemand fragt, wie es mit denen läuft, fallen mir spontan auch nur diejenigen ein, die sich nicht an die Spielregeln halten mögen. Aber letztlich sind das nur eine Handvoll, die vielen anderen, mit denen ich keine Schwierigkeiten habe, übersehe ich auch gerne. Dabei gibt es davon so viele mehr, mit denen ich tolle Gespräche führe, die freundlich sind.
Andererseits bin ich im Berufsleben aber auch konsequent. Wer nicht spurt, fliegt bei mir raus, solange, bis sie die "Spielregeln", die nicht ich erstellt habe, begriffen haben. Manchmal dauert es eine Weile, aber bis auf wirklich wenige Ausnahmen, kommen wir ziemlich schnell gut miteinander aus. Und sie lernen sehr schnell bei mir, dass es herausschallt, wie man in den Wald hineinruft. Sind sie höflich zu mir, bin ich höflich mit ihnen und wir können sehr viel besser miteinander umgehen. Meckern sie mich an, meckere ich zurück. Wie gesagt, es funktioniert gut.
Gerade Jugendliche brauchen klare Grenzen, an denen sie sich reiben können. Sie müssen sie deutlich spüren können. Aber das ist oft anstrengend im Umgang mit ihnen, das macht nicht immer Spaß (und ich weiß gerade wovon ich rede, meine Kids sind 18 und fast 16), es kostet Kraft und Nerven. Aber es gibt ihnen den Halt und die Sicherheit, die sie in diesem Alter so sehr brauchen.
Das es trotzdem schockiert, wenn sich solche Dinge in der eigenen Umgebung häufen, ist mir durchaus klar. Aber schau mal hin, frage mal nach Grenzen und Konsequenzen ... und dann wird Dir vermutlich vieles etwas klarer.
Andererseits bin ich im Berufsleben aber auch konsequent. Wer nicht spurt, fliegt bei mir raus, solange, bis sie die "Spielregeln", die nicht ich erstellt habe, begriffen haben. Manchmal dauert es eine Weile, aber bis auf wirklich wenige Ausnahmen, kommen wir ziemlich schnell gut miteinander aus. Und sie lernen sehr schnell bei mir, dass es herausschallt, wie man in den Wald hineinruft. Sind sie höflich zu mir, bin ich höflich mit ihnen und wir können sehr viel besser miteinander umgehen. Meckern sie mich an, meckere ich zurück. Wie gesagt, es funktioniert gut.
Gerade Jugendliche brauchen klare Grenzen, an denen sie sich reiben können. Sie müssen sie deutlich spüren können. Aber das ist oft anstrengend im Umgang mit ihnen, das macht nicht immer Spaß (und ich weiß gerade wovon ich rede, meine Kids sind 18 und fast 16), es kostet Kraft und Nerven. Aber es gibt ihnen den Halt und die Sicherheit, die sie in diesem Alter so sehr brauchen.
Das es trotzdem schockiert, wenn sich solche Dinge in der eigenen Umgebung häufen, ist mir durchaus klar. Aber schau mal hin, frage mal nach Grenzen und Konsequenzen ... und dann wird Dir vermutlich vieles etwas klarer.
Paulaline - 31. Okt, 18:18
Ja, die Grenzen sind, zumindest in dem einen Fall ja erst in den letzten Jahren gekommen.
Da kann ich schon einiges nachvollziehen.
Da kommt auf einmal so eine Tussi ins Haus, kaum 10 Jahre älter, heiratet Papa und stellt auf einmal regeln auf!
Und die Gören mitten in der Pupertät....*augenroll*
Das so etwas nicht reibungslos klappt...
Da kann ich schon einiges nachvollziehen.
Da kommt auf einmal so eine Tussi ins Haus, kaum 10 Jahre älter, heiratet Papa und stellt auf einmal regeln auf!
Und die Gören mitten in der Pupertät....*augenroll*
Das so etwas nicht reibungslos klappt...

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